Streuobstverbund Naumburg

Ziel des Projektes: Durch Instandsetzung von Streuobstbeständen soll ein Biotopverbund im Projektgebiet Naumburg aufgebaut bzw. vorhandene Strukturen wieder in einen guten Zustand versetzt werden. Es werden Lebensräume und Nahrungsquellen für die Zielarten Gartenrotschwanz, Neuntöter, Raubwürger und Wendehals sowie Fledermäuse geschaffen. Ziel ist es, Strukturvielfalt zu erhalten, Insekten zu fördern und Streuobststrukturen langfristig zu erhalten.

Laufzeit: 2025 - 2028

Maßnahmen:

  • Instandsetzung von rund 550 Obstbäumen über 3 Jahre (der Instandsetzungsschnitt wird über mehrere Jahre gestaffelt, um den jährlichen Eingriff pro Baum zu minimieren und eine maßvolle Reaktion des Baumes auf den Schnitt zu erreichen)
  • Freistellung von Obstbäumen
  • Pflanzung von einzelnen Obstbäumen zur Verjüngung in bestehende Streuobstbestände
  • Öffentlichkeitsarbeit durch Presse und Infoschilder

Entstehung des Projektes:

  • 2024: Die Stadt Naumburg kommt auf den LPV Kassel mit dem Wunsch zu, ein GAK-Projekt zu beantragen.
  • 2025: Der LPV erfasst Streuobstbestände in Naumburg und erarbeitet gemeinsam mit der Stadt Naumburg den Projektantrag. Bei den kartierten Flächen handelt es sich primär um Flächen in kommunalem Eigentum, jedoch auch eine Privatfläche. Der Antrag wird bewilligt und das Projekt startet im Oktober des Jahres. Erste Maßnahmen werden direkt umgesetzt: Freistellung einer Obstwiese, erster Schnittdurchgang in einigen Streuobstbeständen sowie die 5 Obstbaumnachpflanzungen.
  • 2026: Alle ersten Instandsetzungsschnitte werden abgeschlossen. Weiterhin erweitert sich im Rahmen eines Änderungsantrages das Projektgebiet um die Gemarkung Altenstädt. Weitere 50 Obstbäume sowie 6 Nachpflanzungen werden in das Projekt mit aufgenommen.

Presseartikel und Berichte

02.12.2025: Projektstart in Naumburg

   

Fördergeldgeber

Das Projekt wird im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK, Link zur GAK-Webseite) durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie das Land Hessen finanziert.